Stiftung IHF Institut für Herzinfarktforschung

Herzinfarktregister Rheinland-Pfalz

Erste Ergebnisse

Nach Abschluss der Phase III des Myokardinfarktregisters Rheinland-Pfalz (MIR-RLP) wurden in den Räumlichkeiten des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Mainz im Rahmen einer Pressekonferenz erste Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.

Konnte die Versorgungsqualität von Patienten mit einem akuten Herzinfarkt durch Regionalkonferenzen, in denen die Daten der ersten Erhebungsphase vorgestellt und mit Krankenhäusern sowie Rettungsdiensten vor Ort diskutiert wurden, gesteigert werden? Nach diesen Maßnahmen zeigte sich, dass die Rettungsdienste Patienten mit einem akuten Herzinfarkt seltener in Kliniken ohne Herzkatheter gefahren haben. Häufiger wurde ein für die Diagnose wichtiges EKG bereits vor der Krankenhausaufnahme geschrieben. Dies bewirkte, dass im behandelndem Klinikum die Zeit zwischen Aufnahme und der notwendigen Herzkatheteruntersuchung im Mittel verkürzt werden konnte.

Insgesamt reduzierte sich die Sterblichkeit im Krankenhaus von Patienten mit Herzinfarkt von 9% (vor den Maßnahmen) auf 7,6% in der Phase III (nach den Maßnahmen). Obwohl mit diesen Zahlen kein statistischer Nachweis geführt werden konnte, werteten das Ministerium, die verantwortlichen Ärzte und auch die Stiftung IHF das Ergebnis als einen großen Erfolg und bemühen sich zurzeit um eine Fortführung des Projekts.

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